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Gebührenfreies Girokonto

Gebührenfreies Girokonto

Girokonto Vergleich

Das Wort „Giro“ kommt aus dem Italienischen meint wörtlich übersetzt „Kreis“.
Girokonten sind Konten bei Kreditinstituten für den Zahlungsverkehr. Das bedeutet, es können Beträge auf das Konto übertragen und wieder davon abgebucht werden. Letzteres kann entweder durch eine Überweisung des Kontoinhabers oder durch eine Lastschrift eines Dritten nach Zustimmung des Kontobesitzers geschehen.

Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen Konten für den privaten und den geschäftlichen Gebrauch. Für Girokonten zahlt man in der Regel eine monatliche Girokonto Gebühr. Die Höhe dieser Gebühr bemisst sich an dem Alter des Kontobesitzers und an dem geleisteten Service des Kreditinstitutes.

Einige Banken bieten mittlerweile unter bestimmten Bedingungen auch gebührenfreie Girokonten an, da diese eine wichtige Stütze und Einnahmequelle für die Kreditinstitute bedeuten. Die Banken nutzen beispielsweise Informationen über die Zahlungsvorgänge eines Kunden um diesem beispielsweise eine Lücke in seinem Versicherungssystem aufzeigen zu können. Daraus können für die Banken natürlich ein zusätzliches, lukratives Geschäft generiert werden.

Gebührenfreies Girokonto für "Jedermann"

Jedermann-Konto

Gebührenfreie Girokonten stehen zumeist Schülern, Auszubildenden, Studenten, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne großes Einkommen offen. Ziel der Bank ist es, junge Menschen mithilfe eines gebührenfreien Girokontos langfristig als potentielle Kunden an das Kreditinstitut zu binden. Girokonten sind im Gegensatz zu vielen anderen Konten nicht an bestimmte Größenordnungen hinsichtlich der Beträge gebunden. Jedem Bürger steht ein Girokonto zu, da dies häufig eine Voraussetzung für eine berufliche Anstellung, Wohnung und den Übertrag von sozialen Leistungen ist. Im Gegensatz zu den Sparkassen haben private Kreditinstitute jedoch nicht die gesetzliche Pflicht, jedermann ein Girokonto einzuräumen.

Ein Gebührenfreies Girokonto eröffnen

Vor der Eröffnung eines Girokontos werden durch die Abfrage der Schufa negative Einträge, wie nicht gezahlte Kredite, Haftbefehle und Weiteres überprüft und im Optimalfall ausgeschlossen.

Wenn die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherheit keine negativen Informationen über den Kunden gespeichert hat, hat der Kunde die Möglichkeit, sich von dem Kreditinstitut einen Kreditrahmen oder Dispositionskredit einräumen zu lassen, so dass eine gewisse Überschreitung des Kontos in den Sollbereich möglich ist.

Die Sollzinsen sind hierfür jedoch in der Regel recht hoch, während Guthabenzinsen auf einem Girokonto im Normalfall gar nicht erhoben werden. Bei negativer Schufa Auskunft erhält der Kunde meist ein so genanntes Guthabenkonto, das eine Überziehung oder einen Dispositionskredit ausschließt. Dieser Kontotyp wird auch „Jedermann-Konto“ in der Fachsprache genannt.

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